|
Die Anfänge der FWG
Die Freie Wählergemeinschaft Rietberg gibt es seit 1970. Damals standen erstmals Wahlen nach der kommunalen Neuordnung an – sieben bis dato selbständige Gemeinden waren zur neuen Stadt Rietberg vereinigt worden. In den meisten dieser Gemeinden gab es damals nur eine Partei – die CDU.
Deshalb wollten engagierte Bürger endlich für eine ernsthafte Opposition sorgen. Der Tiefbauunternehmer Hugo Tönnesmann und der Kaufmann Konrad Löher (Foto) hoben deshalb die FWG aus der Taufe, die mit dem Slogan „Freie Bürger für die Bürger“ in ihren ersten Wahlkampf zog.
Mit Erfolg: Die FWG vereinte auf Anhieb über 30 Prozent der Stimmen auf sich. Damit hatten die Bürger ohne Parteibuch endlich einen Fuß fest in der Rathaustür. Ihren ersten Kampf gegen die CDU fochten die Freien um den Erhalt der Rietberger Südtorschule aus.
Seither hat sich die FWG als kritische Stimme fest im Rietberger Rat etabliert und bestimmt das politische Geschehen mit. Der Wahlspruch „Freie Bürger für die Bürger“ gilt unverändert. Gründer Konrad Löher ist noch heute in der Kommunalpolitik aktiv.
|