FWG verteilt Straßenkreide: Rietberg soll regenbogenbunt werden

„Wir wollen gern die Solidarität unterstützen, die seit Wochen in ganz Deutschland spürbar ist“, erklären die beiden Vorsitzenden der FWG Doris Eisermann und Ralf Bonen. Denn seit einigen Wochen mit Beginn der Corona-Krise und der Schließung von Kitas und Schulen ist das Regenbogen-Motiv immer wieder und fast überall zu sehen. Die Aktion, die bundesweit Begeisterung findet, richtet sich an die Kinder – es ist quasi ein Zeichen von Kindern an Kinder. Wer ein selbstgemaltes Regenbogenbild sieht, z.B. in Rietberg an vielen Fenstern und Türen, dann wissen die Kinder, dass dort auch ein Kind wohnt. Und auch dieses Kind muss zur Zeit oft und lange zuhause bleiben. Viele Regenbogen haben auch eine Nachricht wie „Alles wird gut“ oder „Du bist nicht allein“.

weitere Regenbogenbilder wünscht sich die FWG Rietberg

Wir machen Rietberg bunter! Dazu braucht es nur jede Menge Straßenkreide und viele fleißige kleine Künstler. Die Freie Wählergemeinschaft Rietberg stellt ab sofort kostenlos Straßenkreide zur Verfügung. Damit können Kinder, die aufgrund der noch geschlossenen Schulen zuhause sind, farbige Regenbogen-Motive auf die Straßen malen. Wenn das Kunstwerk fertig ist, einfach ein Foto machen und an die Adresse der FWG mailen. Die ersten 50 Einsendungen erhalten eine kleine Aufmerksamkeit in Form einer Sternschnuppe.

So haben die Freien Wähler nun ein kleines Depot von 120 Päckchen Straßenkreide angelegt, das sie gern an die Kinder in Rietberg und den Ortsteilen weitergeben möchten. Dazu reicht es, einfach eine E-Mail mit Namen und Adresse an regenbogen@fwg-rietberg.de zu schreiben – dann bringen die Freien Wähler ein Päckchen Straßenkreide kosten- und kontaktlos bis vor die Haustür. „Die Namen und Adressen werden selbstverständlich sofort wieder gelöscht“, verspricht Vizevorsitzender Bonen. „Lasst also eurer Fantasie freien Lauf“, ermuntert Doris Eisermann. Sie freut es besonders, dass man mit der Aktion nicht nur Farbe in die Orte bringe, sondern gleichzeitig auch mit der Verteilung von einigen Einkaufsgutscheinen wenigstens symbolisch ein kleines Zeichen setzen könne, um den in weiten Teilen wieder geöffneten Einzelhandel zu unterstützen. „Wir freuen uns auf eure Bilder.“